Knochendichtemessung               (Osteodensitometrie)

 

Osteoporose ist die zunehmende "Brüchigkeit" der Knochen durch die Entmineralisierung (der Kalkgehalt der Knochen nimmt ab).

Die Folge sind Knochenbrüche bereits bei geringen Krafteinwirkungen wie z.B. Sturz in der Wohnung oder sogar beim Aufheben relativ geringer Lasten bis hin zu Spontanbrüchen ohne jeglichen erkennbaren Grund. Die am häufigsten betroffenen Knochen sind die Wirbel, die Hüften (Schenkelhalsbruch) und die Handgelenke.

 

Die Krankheit kann jeden treffen, auch wenn Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Die Osteoporose ist durch die modernen Medikamente bereits recht gut zu behandeln. Insbesondere die Knochenbruchgefahr kann deutlich gesenkt werden. Wichtig ist es die Krankheit früh zu erkennen um rechtzeitig Maßnahmen gegen ein Fortschreiten zu setzen.

 

Die Knochendichtemessung ist dazu das wichtigste Instrument, zusätzlich auch das Röntgen, aber auch das Wissen über Osteoporose in der Familie und über Lebensgewohnheiten (Rauchen, Bewegung, Ernährung, Stoffwechselerkrankungen, Einnahme von Medikamenten, etc.) ist wichtig. Zur Knochendichtemessung gibt es drei Möglichkeiten, wobei nur die "DEXA- Messung" international anerkannt ist. Ultraschallmessungen und auch die CT-Messung dienen eigentlich nur der groben "Orientierung".

 

In unserer Ordination steht eines der modernsten und besten DEXA- Geräte, das Lunar prodigy advance zur Verfügung.

Zusätzlich zur Knochendichte kann dieses Gerät auch das Frakturrisiko berechnen. Dieses ist ein zusätzlicher, wichtiger Wert für die Therapieentscheidung. Als zusätzliche interessante Information liefert das Gerät auch den Körperfettgehalt und den Bodymass-Index. Die Röntgenstrahlung bei der Messung ist vernachlässigbar und entspricht ungefähr der Strahlung, die man bei einem Flug von Graz nach Salzburg abbekommt. Die Messung ist jedem Menschen ab ca 50 Jahren zu empfehlen.

Bei Osteoporose in der Familie, stattgehabten Knochenbrüchen, Stoffwechselerkrankungen, Cortisoneinnahme, Zigarettenkonsum usw. sollten Messungen auch in jüngeren Jahren durchgeführt werden.

 

Die Messung kostet 60,- EURO wobei man die Rechnung bei der jeweiligen Krankenkasse einreichen kann und ca. 29,- EURO rückerstattet bekommt.